FAQs - Wassermanagement

Was versteht man unter Wassermanagement?

Unter dem Begriff Wassermanagement fasst man offiziell die Verfügbarmachung sowie anschließende Bevorratung und Verteilung der Ressource Wasser zusammen. Konkret auf Grundstücke bezogen bedeutet Wassermanagement die Planung von Regenwassernutzung, die Auslegung von Zisternen und anderen Rückhaltemöglichkeiten, den Anschluss einer Nachspeisung und die Verlegung von Rohrleitungssystemen sowie der Anschluss von Pumpenanlagen. Auch die Planung und Anlage von Versickerungsmöglichkeiten gehören in diesen Bereich. Zusammengefasst kann man unter Wassermanagement die gezielte Wasserführung auf dem Grundstück verstehen.

Warum ist Wassermanagement sinnvoll?

Der Einsatz von professionellem Wassermanagement schont wertvolle Ressourcen, denn Trinkwasser wird eingespart und nutzbares Brauchwasser wieder dem Wasserkreislauf zugeführt. Damit trägt Wassermanagement auch zur Einsparung von Energie bei. Weiterer Vorteil: Regenwasser ist besonders geeignet für die Bewässerung von Grünflächen, da es frei von möglicherweise schädlichen Zusatzstoffen wie Kalk oder Eisen ist.

Kann ich mit Wassermanagement Geld sparen?

Mit Wassermanagement kann man die Wasserkosten eines Grundstückes signifikant senken. Voraussetzung hierfür ist, dass alle Elemente der Wasserversorgung richtig berechnet und danach fachgerecht und mit Produkten hoher Qualität eingebaut werden. Denn nur dann kann professionelles  Wassermanagement richtig funktionieren. Zusätzliche finanzielle Anreize entstehen durch die mögliche Senkung der Abwasserbeiträge sowie die Inanspruchnahme von Förderprogrammen verschiedener Institutionen und Behörden.

Welche Teilbereiche gehören zum Wassermanagement?

Wassermanagement umfasst die Elemente Bewässerung, Entwässerung, Versickerung, Pumpentechnik, Filterung, Rohrleistungssystem sowie Wasseraufbereitung. Zur Wasseraufbereitung gehören zum Beispiel das Entkalken und das Enteisen.

Gehört das Thema Grauwasser ebenfalls zum Thema Wassermanagement?

Die Europäische Norm 12056-1 definiert Grauwasser als fäkalienfreies, gering verschmutztes Abwasser, welches zur Aufbereitung als Brauch- bzw. Betriebswasser dienen kann. Für den Einsatz zur Bewässerung von Pflanzen ist es sehr gut geeignet. Grauwasser ist somit ein wichtiges Element im Wassermanagement.

Wie viel kostet die Installation eines professionellen Wassermanagement-Systems?

Die Frage nach den Kosten für ein Wassermanagement-System lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr sind die Aufwendungen abhängig von der Grundstücksgröße, den vorhandenen Baulichkeiten sowie den Wünschen des Eigentümers, zum Beispiel welcher Automatisierungsgrad angestrebt ist.

Es wird empfohlen, sich ein individuelles Angebot für die Installation einzuholen und dabei auf die Verwendung von Produkten etablierter Markenhersteller zu achten.

Welche Garantie erhalte ich auf die eingebauten Produkte? Gibt es auch eine Garantie auf die Installation?

Professionelle Fachhändler gewähren eine Garantie für fünf Jahre auf die verkauften Wassermanagement-Komponenten und stehen im Garantiefall sofort und unbürokratisch zur Verfügung.

Bezüglich Garantie für die Installation muss man sich direkt mit den Einbaufirmen abstimmen.

Wie oft muss ich mein Wassermanagement überprüfen und eventuell modernisieren?

Moderne Wassermanagement-Systeme sind auf dem aktuellsten Stand der Technik. Wenn keine gravierenden Umbaumaßnahmen auf dem Grundstück stattfinden, ändern sich auch die Hauptparameter des Wassermanagements nicht. Langlebigkeit ist also gesichert. Trotzdem ist es  sinnvoll und wünschenswert, alle technischen Einrichtungen der Anlage regelmäßig auf vollständige Funktion zu überprüfen. Auf Wunsch kann diese Kontrollgänge auch eine Fachfirma übernehmen und somit den Grundstückseigentümer entlasten.